„GET DOWN AGAIN!“
13. Dezember 2009
Trashcans Memories hat mir gestern nen sehr witzigen Comedian gezeigt. Den original Clip wollte ich nich bloggen weil das seine Entdeckung war. Jedoch hat sich ein youtuber dem Sketch angenommen und einen richitgen Movietrailer draus gemacht.
greetings from apoc @ Heartless by The Fray
Brad Pitt NEWS³
12. Dezember 2009
Lese gerade bei web.de, dass Brad Pitt einen Vampirfilm produzieren wird. Die Geschichte Vlad Draucla soll als Biopic verfilmt werden und Mister Pitt dient eben als Produzent. Toll das web.de ihm das zutraut weil er ja selber mal nen Vampir gespielt hat (omg erschiess doch mal jemand dieses web.de-schreiber).
Eine andere Neuigkeit zum Brad hab ich letzte Woche zufällig, in einem Buch über „Inglourious Basterds“ im Pustet meines Vertrauens, aufgeschnappt. Scheinbar haben dieser Typ der mal so tolle Filme wie „Kill Bill“ gemacht hat und Angelina Jolie´s Freund noch nicht genug von dem Nazi-Stoff und wollen unbedingt ein Prequel drehen. Eine wirklich selten dämliche Idee aber irgendwie müssen die beiden ja auch noch arm werden bevor sie sich irgendwann zur Ruhe setzten.
Die dritte und letzte „News“ beschäftigt sich auch noch mit Brad Pitt. Hab mich letzte Woche dazu hinreißen lassen, mir „Rendezvous mit Joe Black“ auf DVD zu kaufen. Das Teil lag im Supermarkt grad so nett rum und da konnte ich nich widerstehen. Das ärgerliche war nur, dass der aufgeklebte FSK-Sticker direkt auf dem Cover war und ich es leider nicht geschafft habe nur den Sticker runter zuziehen. Eine Papierschicht hat sich teils mit abgelöst. Erbost über meine eigene Fahrlässigkeit hab ich die nun weiße Stelle des Covers (die ursprünglich relativ schwarz war) mit einem schwarzen Fineline angemalt. Sieht mal garnich nach meinen üblichen DVD´s aus (welche gepflegt und gehegt werden wie Rohdiamanten) das gute Stück.
So viel sinnloses soweit von mir.
greetings from apoc @ Sunshine (Adagio in D-Minor) by John Murphy
„Ich habe meine Fehler“
11. Dezember 2009
Die Weisheit der Krokodile — The Review
Dieses Mal gibt’s ne Review zu nem nicht gerade aktuellen Film. Er ist aus dem Jahr 1998, allerdings komme ich erst jetzt dazu diesen Streifen, welcher schon einen gewissen positiven Ruf hat, zu sehen.
CAST/CREW: Von der Crew sprang mir beim Abspann niemand ins Auge aber beim Cast dafür umso mehr. Da wäre zum einen Jude Law (Unterwegs nach Cold Mountain, Der talentierte Mr. Ripley, Hautnah) in der Hauptrolle aber auch Jack Davenport (ebenfalls „Der talentierte Mr. Ripley, Coupling [Serie], Fluch der Karibik) und der namentlich wohl nicht so bekannte Timothy Spall (war schon in „Vanilla Sky, Sweeney Todd, Harry Potter III – VI). Die Darstellerin der weiblichen Hauptrolle, Elina Löwensohn, ist mir, was den Namen angeht gar keine Begriff aber ich habe, während ich das hier schreibe kein Internet zur Verfügung und kann somit selbst nich überprüfen wo ich das Gesicht schon mal gesehen habe.

STORY: Eigentlich möchte ich besonders bei diesem Film gar nichts zur Geschichte schreiben. Möchte niemanden um den ersten Flash-Moment bringen. Ich persönlich wusste nämlich wirklich GARNICHTS zur Thematik des Films. Das bescherte mir nach ca. 15 Minuten Laufzeit ein großes Überraschungsmoment. Generell mal ne Empfehlung an alle. Seht euch ab und an mal einen Film an ohne vorher irgendwas zum Inhalt zu wissen. Also nicht mal welchem Genre das Machwerk zuzuordnen ist.

Für alle die jetzt trotzdem auf den tollen Moment bei „Weisheit der Krokodile“ verzichten wollen, hier noch kurz der Inhalt.
!!! ACHTUNG SPOILER!!!
Die Geschichte dreht sich um Steven Grlscz (Jude Law — Ja der heisst in dem Film wirklich so). Ein netter smarter Typ der sich gleich zu Beginn des Films eine Freundin sucht, welche vor seiner Bekanntschaft fast vor einen Zug gesprungen wäre. Doch er rettet sie und fängt ein Verhältnis mit der Dame an. Doch eines der Dates verläuft schließlich nicht so wie man es gewohnt ist. Grlscz tötet die junge Frau indem er ihr kurz vor dem Akt in den Hals beißt. Anschließend beseitigt er die Leiche wird jedoch an mehreren Stellen beobachtet was ihm bald zwei misstrauische Cops ins Haus bringt (Davenport und Spall). Doch Grlscz kann auch dann noch nicht ruhen und macht sich schon auf die Suche nach dem nächsten Objekt seiner eigenartigen Begierde.
!!!SPOLIER ENDE!!!
FAZIT: Den Überraschungsmoment, den „Weisheit der Krokodile zu Beginn hat konnte der Streifen für mich noch ein oder zweimal wiederholen. Der Film kommt anfangs als stilles Melodram daher doch schlägt er einen unglaublichen Bogen zwischen verschiedenen Genres. Oftmals ist das nicht von Vorteil, jedoch hat es mich hier nicht gestört. So findet sich die Hauptfigur einmal, vollkommen unabhängig von der Haupthandlung des Films, in einer brenzligen Situation mit Straßenräubern wieder, welcher er sich dann mit feinsten Martial Arts erwährt. So hat der Film ein oder zwei Momente wo er seine Zielgruppe wechselt oder verblüfft, was dem Film meiner Meinung nach einen Pluspunkt gibt. Jude Law ist so gut wie immer und auch der restliche Cast macht eine gute Figur. Solide Kamera und sonstige kreative Bereiche, wie Musik und Schnitt, sind auch recht ansehnlich. Somit ist „Weisheit der Krokodile“ ein sehr vielseitiger Film der ein breites Publikum ansprechen kann aber niemals platt wirkt. Einfach mal unterhaltsames, gutgemachtes aber nicht zu schwermütiges Zelluloidwerk.
Damit gibt’s 6,5 von 10 Punkten für eine gute Besetzung, eine Handlung mit ein oder zwei bis dahin unerwarteten Momenten. Rundum einfach ein Gesamtpacket das zum oberen Durchschnitt zählt.
greetings from apoc @ I found a reason by Cat Power
„Ich denke es ist alles in Ordnung“
11. Dezember 2009
Benny´s Video — The Review
Abermals gibt’s eine Kritik von mir zu einem eher alten Film. Dieses Mal, weil mich dieser Film mal wieder richtig beschäftigt hat. Ich dachte mir, dass sollte ich nicht vorenthalten.
CAST/CREW: In der österreichischen Produktion, unter der beispiellosen Regie von Michael Haneke, aus dem Jahre 92 findet sich in der Hauptrolle ein noch sehr junger Arno Frisch. Dieser Schauspieler wird vom Namen her den wenigsten bekannt sein. Doch wer den Film „Funny Games“ (sowohl die deutsche als auch die englische Version „Funny Games U.S.“ ebenfalls von Haneke) im Original gesehen hat kann auf jeden Fall etwas mit seinem Auftritt in jenem Machwerk anfangen. Arno Frisch spielt einen von zwei Jugendlichen die an einem Wochenende in mehrere Haushalte eindringen und die dort lebenden Familien psychologisch wie physisch foltern und schließlich töten. Als ich „Funny Games“ und Frisch´s unheimliche Darbietung sah, entschloss ich mich bereits dazu, um jeden Preis auch „Benny´s Video“, mit welchem der junge Schauspieler ursprünglich schon alle Blicke auf sich zog, zu sehen. In „Benny´s Video findet sich, wie auch in „Funny Games“ später“, der viel zu früh verstorbene Ulrich Mühe. Auf dem Regiestuhl hat wie mehrmals erwähnt Michael Haneke Platz genommen, dessen aktueller Film „Das weise Band“ momentan in den, weniger dem Mainstream verschriebenen, Kino´s zu sehen ist.

STORY: Viel werde ich bei diesem Punkt eigentlich nicht schreiben und doch muss ich die ersten 30 Minuten des Films erläutern um überhaupt klar zu machen worum es geht. (Die Handlung entwickelt sich erst nach dieser Laufzeit voll). Die Geschichte spielt in deiner österreichischen Großstadt (habe es nicht ganz mitbekommen aber wahrscheinlich Wien oder so) und dreht sich um eine Episode aus dem Leben eines Jungen namens Benny. Dieser scheint mir maximal 17 Jahre alt zu sein. Benny verbringt viel Zeit vor dem Fernsehbildschirm. Er leiht regelmäßig Filme aus der Videothek und filmt auch selbst das ein oder andere Mal.
Eines Tages, nachdem Benny wegen Handgreiflichkeiten früher aus dem Unterricht entlassen wird, nimmt er ein Mädchen mit nach Hause, dass er vor der Videothek anspricht. Er zeigt ihr die verlassene Wohnung (beide Eltern arbeiten) und führt ihr seine Videoausrüstung vor. Schließlich zeigt er ihr ein Bolzenschussgerät welches auf Bauernhöfen benutzt wird um Schweine zu töten. Zuerst scheint die Situation nur etwas angespannt und unangenehm doch entfaltet sich der harmlose Besuch für das Mädchen zur Hinrichtung. Benny tötet das Mädchen mit mehreren Schüssen des Schlachtgeräts und hält dies auf Video fest…
FAZIT: Wie gesagt habe ich im Storyabschnitt die erste halbe Stunde des Films beschrieben. In den restlichen 75 Minuten zeichnet Haneke nun das Bild einer namenlosen Familie ab. Die Reaktion und der Umgang von Benny´s Eltern mit seiner Tat haben bei mir beinahe zu stärken Magenverkrampfungen geführt als der Tod des Mädchens. Die Schauspieler spielen, wie schon in „Funny Games“, erschreckend nüchtern und unheimlich real. Gerade deswegen berühren mich Haneke´s Filme. Sie geben einem einfach nicht die Chance sich zu distanzieren wenn man sich vorab wirklich auf den Film einlässt. In Bezug auf den späteren Dreh von „Funny Games“ äußerte sich Michael Haneke einmal in etwa so:
Ich zeige Gewalt als das was sie ist, nicht konsumierbar.

Ähnlich wirkt es bei „Benny´s Video“. Haneke schafft eine erdrückende beklemmende Stimmung durch die emotionslose Darstellung eins Szenarios und fördert dadurch gerade beim Zuschauer (so verallgemeinernd drücke ich mich jetzt mal aus) ein emotionale Reaktion. Ob man dem ganzen nun ablehnend, angeekelt oder gar mitfühlend gegenüber steht. Der Film bewegt einen so oder so. Wie bei „Funny Games“ findet sich auch in diesem Film keinerlei musikalische Untermalung aus dem Off. Dadurch, die großartige schauspielerische Leistung und durch den ruhigen beobachtenden Kamerastil entwickelt sich eine Realität, die der unseren erlebten und gefühlten gespenstisch nahe kommt.
Haneke zeichnet, an Hand einer scheinbaren Musterfamilie, die maximale Entfremdung, Gleichgültigkeit und emotionale Distanzierung, die in einer Großstadt und dem modernen menschlichen Gefüge möglich ist, erschreckend real ab. Einziges Manko bleibt die Länge. Anfangs legt der Film ein starkes Tempo an den Tag, welches meiner Meinung nach aber genug Zeit für die eigene Reaktion lässt. Später flacht alles etwas zu stark ab obwohl doch auch in der zweiten Hälfte des Films unvorstellbare Handlungen vollzogen werden.
Somit 7 von 10 Punkten für eine deutschsprachige Produktion, mit einer erschreckend heftigen Szenerie und einer rohen und harten Realitätsnähe wie man sie kaum im amerikanischen Film findet.
Greetings from apoc @ Simple Things by Zero 7
My first „Premiere“-Session
3. Dezember 2009
Hatte mal wieder etwas langeweile und hab mich deshalb gestern Abend einfach mal n bissl mit Adobe Premiere gespielt. Ziel dieser spontanen Werkes ist es nicht die Emotionen die mit den verwendeten Szenen verbunden werden neu aufzubereiten. Jeder wird wohl merken das „Watchmen“ und „The Fountain“ eine andere Botschaft und emotionale Tiefe haben. Ich wollte einfach n paar schöne Bilder zusammen mixen. Es gibt n Haufen Stellen die komplett schwarz geblieben sind (also nich wundern wenn ihr mal 10 sekunden nichts seht) weil mir dort zum Tackt der Musik die Szenen fehlten. Habe leider noch nicht besonders viel Filmmaterial (ich meine hiermit Trailer) welches Qualiätsmäßig auf einer Ebene ist.Also erwartet hier bitte einfach GARNICHTS! Dann werdet ihr vllt. ein wenig unterhalten.
greetings from apoc @ Hands around my throat by Death in Vegas
„you fucking bratwurst-smelling…“
3. Dezember 2009
Inglourious Basterds — The Review
Nun habe ich mir also Tarantino´s aktuellen Streifen über eine Nazikiller-Einheit mitten im besetzten Frankreich reingezogen. Hatte ja über Wochen diesen Film hier und da negativ erwähnt, ohne ihn aber gesehen zu haben. Hab mich also vollkommen auf meinen Instinkt verlassen was die Qualität des Films angeht. Vorab schon mal, ich muss dieses mal nicht einräumen, dass ich mir wirklich geirrt hätte. Möchte am liebsten gleich alles überspringen und sofort zum FAZIT-Abschnitt gehen aber das geht natürlich nicht… Den Rest des Beitrags lesen »
„Katze?!“
3. Dezember 2009
„Oben“ — The Review
Auch wenn ich etwas hinten dran bin so bringe ich trotzdem noch meine persönliche Review zum Disney/Pixar Anitmationsabenteuer mit dem schlichten Titel „Oben“.
CAST/CREW: Bei einem Animationsfilm kann ich da ja jetzt nicht soviel schreiben. Auch unter den Sprechern für die einzelnen Rollen finde ich kaum Prominenz die mir bekannt wäre. Einzige Ausnahme ist Christopher Plummer (welcher demnächst in Natura in „The Imaginarium of Doctor Parnassus“ zu sehen sein wird).
STORY: In „Oben“ geht’s mal nicht um die klassische Disneystory von jungen Helden die ein Abenteuer durchleben. Die Hauptfigur ist ein alter Mann, der nach dem Tod seiner Frau, ein letztes Abenteuer für beide durchleben will. Er will mit samt seinem Haus, an dem ein paar tausend Luftballons befestigt sind, nach Südamerika fliegen und dort dann seinen Ruhestand genießen. Eine Baugesellschaft will ohnehin schon lange seinen Grund und Boden kaufen, was nach einigen Schwierigkeiten auch passiert. Doch bevor der alte Fredriksen ins Altersheim abgeschoben werden kann, fliegt er einfach mit seiner Hütte davon. Begleitet wird er gegen seinen Willen von dem kleinen, dicklichen Pfadfinder Russell.

FAZIT: Gleich vorab muss ich gestehen, dass ich kein großer Befürworter oder Fan der Animationsfilmwelle bin. Filme wie „Findet Nemo“ oder „Cars“ fand ich ziemlich langweilig. Emotionen und Storys mit einer kleinen Botschaft mussten meiner Meinung nach in Animationsfilmen weichen. Hauptsache Slapstick für die Kleinen und zeigen was man nicht alles am Computer machen kann. Filme wie „König der Löwen“ hatten auch Witz aber sie brachten einem auch Dinge in einfacher Form näher. Nachdem ich eben Streifen wie „Toy Story“ gesehen hatte und diese mir missfielen, ging ich diesen aus dem Weg. Mit „Oben“ gab ich dem ganzen nun erneut eine Chance und ich wurde doch tatsächlich schon in den ersten Minuten positiv überrascht. Das sind Geschichten wie ich sie mir für die Familie lobe. Die kleinen haben was zu lachen aber die Älteren müssen sich nicht gleich langweilen. Schon die Erföffnungssequenz in der in Zeitraffer das Leben der Hauptfigur vergeht war sehr harmonisch und stimmungsvoll. Generell findet „Oben“ für mich zu den Qualitäten des Kinderfilms zurück und entwickelt diesen sogar ein wenig weiter. So ist zum Beispiel der Bösewicht in diesem Streifen ausnahmsweise mal ganz und gar nicht ein visuelles Klischee. Er hat keine gelben Augen oder schwarze Klamotten. Nein er ist auch einfach nur ein alter Mann der halt hier und da ganz böse kucken kann. Neben der Liebe zur Detailreichen Animation fand ich auch die Musik sehr passend. Keine aufgepeppten Coca-Cola Songs sondern einfach ein paar ruhige und friedliche Stücke die die Harmonie in „Oben“ abrunden.
Zudem bleibt aber eben auch der einfache und markante Witz im Film nicht aus. Beispielsweise war die Darstellung der Hundestaffel des Bösewichtes Muntz recht witzig. Immer mal wieder unterbrechen die sprechenden Viecher ihre Dialoge um einfach nur stur in eine Richtung zu starren und das Wort „Katze!?“ zu knurren.
Was bleibt sind 6 von 10 Punkten für einen, endlich mal wieder unterhaltsamen, Animationsfilm für die ganze Familie, aus dem Hause Disney/Pixar, welcher für Jung und Alt auch eine lehrreiche Botschaft bereithält.
greetings from apoc @ Sunrise by Norah Jones